Dienstag, 15. März 2011

:)


Viele kennen mich - oder lasst es mich anders sagen - sie meinen mich zu kennen. Aber ich glaube es gibt kaum einen, der mich so gut kennt wie Phil.
Lasst es mich klarstellen; kennengelernt haben wir uns 2009, im Mai. Für uns war klar, dass dieser Sommer was besonderes wird. Es war okay, dass es eine Freundschaft auf Zeit ist. Wir waren feiern, zusammen weg - fast jeden Tag, auch wenn ich damals in einer Beziehung war, er war ein Freund, nicht mehr &' nicht weniger.
Nach ein paar Wochen verloren wir uns aus den Augen.


'Aus den Augen, aus dem Sinn.'


Anfang 2010 trafen wir uns, durch Zufall wieder, im Bus. Und dabei wohnte er nur 2 Straßen weiter, aber gesehen haben wir uns fast nie. In den letzten Monaten bekam er meine Up's &' Down's mit. Er sah meine Tränen, aber auch mein Lachen. Er sah wie ich litt und baute mich auf, mit Worten.
Kurzgesagt; er war da, wenn mich alle im Stich gelassen haben. Wie oft durfte er sich anhören, wie sehr ich manche Menschen vermisste. Oder wenn etwas nicht klappte. Oder wenn ich eifersüchtig war. Oder meinen Gesang. Meine Launen. Mein weinen, und flehen.
Wie oft hatte er mich in den Arm genommen, und mit mir jeden dieser Punkte ausdiskutiert, oder hat meine Hand gehalten, wenn ich es brauchte. Ich glaube die Tage, die er neben mir schlief, und es noch tun wird, sind unzählbar, und dazu noch unbezahlbar.
Wenn wir uns nicht sehen dann telefonieren wir - meist täglich. Aufgefallen ist mir das ganze letzte Woche - als ich weg war. Weil er nicht da war.

Um auf den Punkt zu kommen: Vielleicht muss man die Liebe nicht großartig suchen - sie ist da, nur war man blind für sie. Und doch war sie da, mit jedem Tag - genau vor meinen Augen - bis ich begann diesen Menschen mit anderen Augen zu sehen. Nicht mit denen eines Freundes.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen